Fünfte Raunacht – 29. Dezember: Sinnlichkeit

Fünfte Raunacht – 29. Dezember: Mai


Das Spirituelle hat seinen Widerhall im Körper, das Geistige wirkt auch auf die Seele, und der Körper ist mit Geist und Seele aufs Innigste verbunden. Es ist wichtig, alle drei Ebenen unseres Daseins wertzuschätzen und anzunehmen.
Den wir sind Körper Geist und Seele – dies ist ein System welches im Einklang sein soll.
In den Rauhnächten entfaltet jede Naturmedizin eine besondere Wirkung. Überhaupt ist alles, was dem Körper guttut, jetzt besonders förderlich. Richten Sie Ihre Achtsamkeit heute einmal ganz auf das Essen. Spüren Sie jedem Bissen genau nach: die der Geschmack genau ist, welche Konsistenz die Nahrung hat, wie es sich im Bauch anfühlt und wie Sie sich nach dem Essen fühlen.

Unser Thema der fünften Rauhnacht lautet: Den Körper heilen.

Besinnungsübung

  • Sie sitzen still, mit geschlossenen Augen, und kommen ein wenig zur Ruhe. Atmen Sie tief durch. Dann öffnen Sie die Augen und entzünden die Kerze, die vor ihnen steht.
  • Gehen Sie Ihren Körper von unten nach oben durch. Nehmen Sie die Lage, die Temperatur, Berührungsstellen und andere Empfindungen wahr; achten Sie auch darauf, ob Spannung oder Entspannung in einem Körperteil vorhanden ist.
  • Bei jedem Körperteil, auf das sich gerade Ihre Aufmerksamkeit richtet, verweilen Sie für eine Einatmung und eine Ausatmung. Spüren Sie den Unterschied. Vermeiden Sie das Bewerten, Einordnen und Urteilen – Versuchen Sie nicht unbedingt, etwas zu verändern. Schicken Sie einen kurzen „Danke, dass es dich gibt!“ – Gedanken an das jeweilige Körperteil. Sie beginnen bei den Zehen. Dann die Füße, die Unterschenkel, die Oberschenkel, die Hüfte, der untere Rücken, der obere Rücken, die Brust, der Bauch, die Finger, die Hände, die Unterarme, Oberarme, Schultern, der Nacken, der Kopf, das Gesicht.
  • Sind Sie Ihren ganzen Körper durchgegangen, versuchen Sie kurz, den Körper als Ganzes wahrzunehmen – eine tiefe Einatmung und eine tiefe Ausatmung lang.
  • Beschließen Sie das Ritual damit, dass Sie die Augen langsam öffnen und ganz bewusst die Kerze löschen. Kehren Sie mit einem vertrauten lieben Freund – Ihrem Körper – wieder in den Tag zurück.
Erst heilt die Seele, dann der Körper.

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